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Kaffeespezialitäten aus der eigenen Küche

30.10.2015 von Michael Held

Kaffeespezialitäten aus der eigenen Küche

 

Kaffeerezepte sind hot – auch die für eiskalte Frappuccinos. Ein herrlicher biologischer Brombeerenkaffee oder Macchiato mit sündhaft leckerem Karamellsirup ist fast noch schneller gemacht als getrunken. Nix mit künstlichen Geschmacksstoffen und Konservierungsmitteln – aus frischen und natürlich fairen Zutaten machst du die besten Kaffeevariationen in deiner eigenen Küche. Mit diesen drei Rezepten für normale und Cold Brew Kaffees, wirst du deine Freundinnen garantiert beeindrucken. Zudem machen sich die Sirupe in einer schönen Flasche super als einzigartiges Geburtstagsgeschenk – also los!

M.studio – fotolia.com

 

 

Immer gut: Der Karamell-Klassiker

Ein Schuss Karamellsirup macht aus einem langweiligen Cappuccino einen absoluten Hochgenuss. Das Verfahren ist zwar etwas knifflig, aber das Ergebnis lohnt sich immer wieder. Dieser Sirup ist für Kaffee gedacht und kann deswegen etwas heller sein als ein Fertigsirup für Desserts.
Du brauchst:

  • 250 g Zucker
  • 180 ml Wasser
  • Ein Teelöffel Maissirup (oder Honig)
  • Ein Teelöffel gemahlene Vanille
  • Eine Prise Salz

Vermenge 65 ml Wasser mit dem Maissirup und dem Zucker in einem stabilen Topf. Erhitze ganz vorsichtig bei einer niedrigen Temperatur und rühre immer wieder, bis sich der Zucker mithilfe des Maissirups oder Honigs komplett aufgelöst hat. Pass auf: bei einer zu hohen Temperatur verdampft das Wasser zu schnell, aus dem Zucker und Maissirup bildet sich ein fester Klumpen in deinem Topf und du musst neu anfangen. Decke den Topf jetzt ab und lasse die Mischung bei einer mittleren Temperatur zwei bis drei Minuten kochen. Spätestens jetzt sollte der Zucker karamellisieren. Wenn du den Karamell aber zu lange kochst, kann er verbrennen. Rühre kräftig, bis die Farbe dunkler wird. Nimm den Topf jetzt vom Herd und schütte das restliche Wasser in die Mischung. Sei dabei ganz vorsichtig, denn der Temperaturunterschied zwischen dem Karamell und dem Wasser kann zu gefährlichen Spritzern führen. Gebe dem Sirup jetzt auch die Vanille und das Salz bei. Jetzt hilft nur noch Geduld: Der Sirup sollte in Ruhe herunterkühlen, bevor du ihn verwendest. Die Menge reicht für acht Portionen, aber in einer Flasche im Kühlschrank hält er mindestens sechs Wochen. Gerüchten zufolge kannst du die übrigen Portionen aber auch am selben Abend noch auf Eis oder im Ingwertee verputzen.

© StefanieB. – fotolia.com

Spicy! Winterzauber im Macchiato

Während Glühwein eigentlich nur um Weihnachten herum getrunken wird, hält dich ein Latte Macchiato mit einem raffinierten Gewürzsirup den ganzen Herbst und Winter warm. Sobald du diesen warm spice Sirup in deiner Küche zubereitest, macht sich die Gemütlichkeit schon breit – da fehlen nur noch ein paar Plätzchen.
Du brauchst:

  • 250 ml Wasser
  • 250 g Zucker
  • 2 Teelöffel Zimt
  • 1 Teelöffel Muskatnuss
  • 2 Teelöffel Nelken

Verwende auch für diesen Sirup einen stabilen Topf, am besten aus Gusseisen. Lass das Wasser mit dem Zucker vorsichtig kochen und nehme den Topf immer wieder vom Herd herunter. Wenn sich der Zucker aufgelöst hat, kannst du die Gewürze zufügen. Rühre langsam, aber gründlich, so dass sich die Aromen gleichmäßig verteilen. Lass den Sirup fünfzehn bis zwanzig Minuten langsam kochen.
Nach maximal 20 Minuten müsste dein Sirup fertig sein. Fülle ihn in eine Flasche oder ein Glas (mit Deckel) und lasse ihn herunterkühlen. Vor dem Servieren muss er nochmal kräftig geschüttelt werden. Der warm spice Sirup hält bei Zimmertemperatur etwa eine Woche und im Kühlschrank bis zu vier Wochen.

©siraphol – fotolia.com

Fruchtiger Frappucino für den Sommer

Mit einem herrlichen Cold Brew machst du ganz ohne Wasser zu kochen einen supererfrischenden Eiskaffee mit fruchtigem Brombeerensirup. Der blackberry syrup schmeckt nicht nur gut, sondern färbt deinen Eiskaffee auch noch mysteriös lila, was einfach cool aussieht. Der Brew und die Würfel brauchen eine Nacht, also fangen die Vorbereitungen etwas früher an. Natürlich kannst du aber auch einen normalen Kaffee kühlen und mit Sirup anreichern, wenn es etwas schneller gehen muss. Für den Cold Brew brauchst du eine Tasse (etwa 250 g) grob gemahlene Kaffeebohnen – am besten schmeckt’s natürlich, wenn du diese selber mahlst – und fünf Tassen (gefiltertes) stilles Wasser. Fülle die Bohnen und das Wasser in eine Schüssel oder eine Kanne und lass die Bohnen im Kühlschrank eine Nacht lang ziehen. Am nächsten Tag filterst du den kalten Kaffee durch ein Mulltuch oder eine Filtertüte aus Papier, so dass keine Krümel mehr herumschwimmen. Für die Würfel füllst du eine Eiswürfelform mit einem Teil des Kaffees. In jeden Würfel kannst du für den Deko-Effekt auch noch ein wenig Sahne hereintröpfeln, bevor du den Kaffee einfrierst. Jetzt zum Sirup!
Du brauchst:

  • 500 g frische Brombeeren
  • 85 ml Wasser
  • 85 g Zucker

Fülle die Brombeeren mit dem Wasser in einen Mixer und lass das Gerät für dich arbeiten, bis du ein schönes, gleichmäßiges Beerenpüree hast. Gebe das Püree durch ein Sieb in einen Topf, so dass dort nur verdünnter Brombeersaft ankommt. Füge jetzt den Zucker zu und bringe die Mischung vorsichtig zum Kochen. Wenn es lila vor sich hin blubbert, lässt du den Sirup bei niedriger Temperatur noch ein oder zwei Minuten köcheln und anschließend abkühlen. Danach kannst du ihn in eine Flasche oder in die Frappuccino-Gläser füllen. Danach kommen wahlweise Sahne oder Milch, ein paar Kaffeewürfel und schließlich der Cold Brew hinzu. Strohhalm rein und voilà: der schönste Eiskaffee, den du jemals in der Hand hattest. Früchtesirup ist auch im Kühlschrank nicht länger als zwei Wochen haltbar.

Bildnachweise: ©siraphol, StefanieB., M.studio – fotolia.com

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